Projekt : Romeo + Julia
Romeo und Julia
Ein Integrations-Theaterprojekt für Kempten
Projektbeschreibung
Im Rahmen seiner großen Integrationsinitiative wird der Rotary-Club Kempten-Residenz unter der Regie seines Präsidenten Ulrich Schwab, des ehemaligen Generalintendanten des Nationaltheaters Mannheim, im Juli 2011 im Stadttheater Kempten Shakespeares Romeo und Julia zur Aufführung bringen. (Premiere: 2. Juli, weitere Vorstellungen 3., 8. und 10. Juli)
Die bekannteste Liebesgeschichte der Weltliteratur erzählen wir in einem imaginären Kempten von heute, wobei der Konflikt der beiden verfeindeten Familien dadurch verständlich werden soll, dass Julia einer einheimischen Familie entstammt, während Romeo und seine Freunde erkennbar einer Gruppe junger Leute mit Migrationshintergrund angehören.
Auszug aus dem Regiebuch:
1. Szene
Der Vorhang hebt sich über einem großen Straßenfest auf dem Rathausplatz:
Einheimische Hiphop und türkisch-stämmige und/oder russlanddeutsche Breake-Dance- Gruppen liefern sich zu lauter Kassetten-Recorder-Musik und unter lärmendem Gejohle einer riesigen Zuschauermenge einen fröhlichen Wettstreit, der plötzlich in eine gewalttätige Schlägerei zwischen den jungen „Einheimischen“ und den „Migranten“ ausartet.
Hieraus entwickelt sich die tragische Geschichte von Romeo und Julia.
Ziel dieses Theaterprojekts soll sein,
- Möglichst viele junge Leute aus Kempten - aber auch Erwachsene - mit unterschiedlichen ethnischen, kulturellen und sozialen Hintergründen über das vorbehaltslose Miteinander in Proben und Vorstellungen zu einem großen gemeinsamen Erfolgserlebnis zu führen und so zu zeigen, wie unter Wahrung unterschiedlichster Identitäten Integration in unserer Gesellschaft gelebt werden kann.
- Neben den Akteuren insbesondere auch deren Freunde, Bekannten und Familien, wie das bei Amateur-Theatervorstellungen in aller Regel gelingen kann, als Publikum – oft erstmals ! - ins Theater zu holen und so am kulturellen Leben der Stadt teilhaben zu lassen.
5 Juli 2011
Die Vorstellungen werden in der Allgäuer Zeitung äussert positiv beurteilt. Im Artikel "Ach, dieser Hass! -Ach, diese Liebe" schreibt die AZ: "Starkes junges Theater"
